IVD: „Mietpreisbremse greift ins Leere“

Der Grund für die aktuellen Preissteigerungen bei Mietimmobilien seien weniger sich erhöhende Kaltmieten, sonder vielmehr steigende Nebenkosten, so der Immobilienverband Deutschland IVD. Neben der sogenannten Mietpreisbremse, die die Bundesregierung plant, kritisiert der IVD auch das angekündigte Bestellerprinzip bei der Maklerbeauftragung.

„Die von der Bundesregierung geplante Mietpreisbremse löst das Problem der hohen Wohnkosten und angespannten Wohnungsmärkte nicht“, fasst Jürgen-Michael Schick, Vizepräsident des IVD, zusammen. „Es sind lediglich Ablenkungsmanöver der Politik, um sich den eigentlichen Problemen wie Wohnungsmangel und zu hohen Energiekosten nicht stellen zu müssen.“

Zudem spricht der IVD sich gegen das von der Großen Koalition geplante Bestellerprinzip aus. Ein derartiger Eingriff in den Markt sei überflüssig und nicht zielführend. „Mit den wohnungspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung werden Makler und Vermieter zu Sündenböcken erklärt“, fügt Schick hinzu. Die Politik wolle damit „vom eigenen wohnungspolitischen Versagen“ ablenken.

Quelle: Finanz-Infoportal Konii.de

Für seine rund 6.000 Mitgliedsunternehmen ist der IVD eigenen Angaben zufolge die standespolitische Interessenvertretung bei Politik, Wirtschaft, Kammern, Presse, Verbänden, Verbrauchern etc. und erster Ansprechpartner in allen berufspolitischen sowie -praktischen Fragen. Immobilienmakler, Immobilienverwalter, Finanzdienstleister, Bewertungs-Sachverständige, Bauträger und viele weitere Unternehmen der immobiliennahen Dienstleistungen haben im IVD ihre interessenpolitische Heimat gefunden. (DS1)

www.ivd.net

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