Mögliche Übernahme von Julius Bär durch Credit Suisse

Der Finanzdienstleister plant den Erwerb der Schweizer Privatbank, meldet das Wirtschaftsmagazin Fonds Professionell und bezieht sich dabei auf den Schweizer Finanzbranchen-Blog "Inside Paradeplatz“.

Als Folge stiegen die Aktien von Julius Bär um drei Prozent. „Bär würde gut zu Credit Suisse passen", sagte Analyst Jonas Floriani von Keefe, Bruyette & Woods in London, gegenüber Bloomberg News. Sie würden ein paar Aktiva übernehmen, die sich gut entwickeln, in Asien expandieren sowie in Deutschland und der Schweiz konsolidieren."
Mit einer Übernahme von Julius Bär würde die zweitgrößte Schweizer Bank ihr Vermögensverwaltungsvolumen auf rund 1,1 Billionen Franken steigern.

Quelle: Wirtschaftsmagazin Fonds Professionell

Die Credit Suisse AG ist eine der größten global tätigen Finanzdienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Zürich. Aufgrund ihrer Größe und „Systemrelevanz“ unterliegt die Bank einer besonderen Überwachung und strengeren Anforderungen an die Ausstattung mit Eigenkapital. Die Credit Suisse beschäftigt weltweit rund 47.400 Mitarbeiter, hat rund zwei Millionen Privatkunden und mehr als 100.000 Firmenkunden.

Die Julius Bär-Gruppe ist eine Schweizer Privatbank mit Sitz in Zürich. Sie ist auf die Vermögensverwaltung für Privatkunden, Family Offices und externe Vermögensverwalter spezialisiert. Das 1890 gegründete Unternehmen beschäftigt mehr als 3.600 Mitarbeiter und betreut Kundenvermögen in Höhe von 359 Milliarden Schweizer Franken (rund 293 Milliarden Euro). (Stand: Ende April 2014) (DFPA/MLN1)

www.juliusbaer.com, www.credit-suisse.de, www.fondsprofessionell.de

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